Ablauf


Dienstag, 26.1.16, 18:30 - ca. 20:30 Uhr

Literatur meets Big Data. Vortrag von Marion Schwehr.

Was hat Literatur mit Big Data zu tun? Sehr viel. Weil Daten nicht einfach nur Daten sind. Sie sind Bruchstücke der Welt, die – damit sie Sinn ergeben – wieder oder neu zusammengesetzt werden müssen. Und dieses Zusammensetzen des Datenmaterials passiert nicht einfach nur so. Es ist ein kreativer Akt, der primär durch Techniken und Methoden funktioniert, die denen in der Literatur sehr ähnlich, wenn nicht sogar die gleichen sind. Denn letztlich gilt: Daten, die keine Geschichten erzählen, sind wertlos. Über diese Thesen spricht Marion Schwehr in ihrem Vortrag „Literatur meets Big Data“, sie wirft Fragen auf und lädt zum (Mit-) Denken ein.

Marion Schwehr studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Ökonomie in München, Moskau und Prag. Über 10 Jahre war sie bei der Münchener Rück tätig, zum Teil in Führungspositionen, immer mit Bezug zum Thema Innovation und neuen Entwicklungen. 2011 begann sie zusätzlich eigene Ideen in künstlerischen, aber vor allem auch experimentellen Projekten umzusetzen, wie z.B. einem Crowdfundingmodell für Bücher, das 2011 mit dem Virenschleuderpreis ausgezeichnet wurde. Weitere Projekte folgten: Streetview Literatur, #outofblue, readingNY, letter to Borges, unwritten uvm. Seit 2011 präsentiert sie die aus ihren Projekten und Analysen gewonnenen Erkenntnisse in Vorträgen und stiftet Unternehmen und Kulturinstitutionen zu neuem Denken an.

Danach gemeinsames Abendessen. Wer will, kommt mit.


Mittwoch, 27.1.16, 9:30 - ca. 18:00 Uhr

Nachlesen und kommentieren: Das Protokoll von Kathrin Passig.

Vormittag: Fadenanfänge in die Hand nehmen.

09:30 Uhr  Ankommen

10-11 Uhr  Standortbestimmung. Eröffnen der Visualisierungswand, Initiierung von Gesprächen.

11-12 Uhr  Impulse zu zentralen Themen. Was sind die Diskussionslinien?

12-13 Uhr  Aus der Diskussion bilden sich die Panels: Über was diskutieren wir?

 

Mittagspause, damit wir nicht den Faden verlieren.

 

Nachmittag: Fäden vernetzen statt verwirren.

14-16 Uhr   Verknüpfung. Konzentrierte Sessions.

16-18 Uhr   Sammlung, Rekapitulation und Planung. Wie geht es weiter?

 

 

Ort: Urania, Berlin